Der Erfolg einer Reise hängt vom guten Essen ab
Willkommen im Steak-Country!
Für viele Bikerfreunde ist es oft der erfolgreiche Tagesabschluss: nach einer tagesfüllenden Motorradtour ein richtig schmackhaftes Stück Fleisch auf den Teller zu sehen.
Trotzdem erhalte ich doch immer wieder von manchen Interessenten die Frage, ob man die Motorradreisen eventuell auch als Halbpensions- oder gar als All-inclusive-Angebot buchen könnte?
Wir sind doch hier nicht auf einem Clubschiff unterwegs, sondern in einem Land mit wirklich tollen Speiseangeboten – auch wenn es der Vorurteils-Deutsche nicht glaubt.
Auch wenn hier in den USA „Fast Food“ geboren wurde, wird doch in den landesüblichen Restaurants immer frisch gekocht und die Speisen haben mit „Kantinenessen a la Clubhotel“ nichts zu tun. Jeder kann, je nach Größe seines Geldbeutels, kulinarisch begeistert werden.
Ihr habt hier die Chance, ein richtig gutes Steak zu bekommen: nutzt diese Gelegenheit auch!
Wer hier in Amerika Halbpension sucht, dem sollte bewusst sein, dass damit meist überfüllte Buffets mit oft unbekannten Speisen gemeint sind.
Es soll auch vorkommen, dass Reisende als Abendessen den vom Tourguide selbst gebratenen Hamburger mit Chilli-Suppe bekommen, der neben der Hinterachse des Gepäckfahrzeugs auf einem Klappgrill gebrutzelt wurde.
Meine Einstellung für euch, unsere wertvollen Gäste, ist: Wenn ihr schon über 10.000 Kilometer hier ins Steak- und Fischland reist, dann sollet ihr die besten Möglichkeiten bekommen, euer Reiseziel auch kulinarisch kennen zu lernen.
Hunger macht Feinde – das habe ich in meinem fast 40jährigen Tourismusleben gelernt und somit konzentriere ich mich täglich auf zufriedene Gesichter nach dem Dinner.
Also weg von dem urlaubskultur-vernichtenden „All-inclusive“ und her mit der Speisenkarte!
Amerikanische Restaurants offerieren eine sehr gute und umfangreiche Leistung und sind nicht teuer – wenn man weiß, wo man hingeht.
Denn es gibt weit mehr Auswahl als nur entweder den Billigheimer, den man auch aus Europa kennt (der mit dem „goldenen M“ im Namen) oder das schon von weitem lesbare „Steakhouse“ – was auch gleich wieder die meist teuerste Variante der Gaumenfreuden darstellt.
Ich wähle für unsere Mitreisenden den eleganten Mittelweg: das typisch amerikanische Diner-Restaurant, ein BBQ- oder Family-Restaurant und als Kick für Kenner – die Fisch-Scheune.
Seitdem ich mit Amerika-verliebten Touristen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten unterwegs bin, waren alle meine Tisch-Nachbarn immer dankbar für die Restaurant-Whal und die Unterstützung und Definition bei den jeweiligen Speisenkarten.
Das ist eben auch der Vorteil von Kleingruppenreisen, wo man am Feierabend gemütlich beim Dinner zusammen feiert. Bon Appetit und Mahlzeit!